Krampfaderbehandlung

Krampfaderverödung nach Prof. Linser

Bereits 1911 führte Prof. Dr. Linser an der Tübinger Universität Untersuchungen mit konzentrierter Kochsalzlösung durch. Er verödete Krampfadern durch Injektionen mit gesättigter Kochsalzlösung in die betroffenen Gefäße und erzielte deutlich bessere Resultate als herkömmliche Methoden. Diese Methode wurde von Dr. Otto Bruker weiterentwickelt und verfeinert. Wir wenden diese Technik nun seit einigen Jahren mit hervorragenden Erfolgen an.

Die Verödung von Krampfadern nach Prof. Dr. Linser ist eine sanfte und souveräne Behandlung, die, nach gründlicher Voruntersuchung, nur wenige Minuten dauert. Sie ist gefahrlos und wird ambulant durchgeführt. Dabei wird konzentrierte Kochsalzlösung in die betroffene Vene injiziert. Dies führt zum Verschluss des Gefäßes. Der Patient kann anschließend ganz normal seiner Arbeit nachgehen. Prof. Linser pflegte nach der Behandlung zu sagen: "So, und heute Abend gehen Sie zum Tanzen". Übrigens auch eine gute Prophylaxe gegen Krampfadern.krampfader

Schulmedizinische Methoden: "Strippen" (Herausreißen der Krampfadern) oder Veröden. Hierfür werden Chemikalien verwendet, die meist nur kurze Abschnitte veröden und oft zu Reizzuständen und Entzündungen an den Gefäßen führen bei den klassischen Verödungslösungen kommt es häufig zu Allergischen und Kreislaufreaktionen. Operationstechniken (Strippen) sind meist mit starken Schmerzen und Bewegungseinschränkung und den üblichen OP-Risiken verbunden, häufig kommt es zu Nervenverletzungen am Knöchel. Die durch die Operation verursachten Narben sind zusätzliche - nicht nur optische - Störfaktoren.

Die Verödung ist besonders geeignet für große Krampfadern, die sonst in der Regel Operiert werden. Die Dicke sollte mindestens 4 mm betragen.

Tevarizechnik: Die Krampfadern werden mit einer dünnen Nadel im stehen punktiert, dann wird im Liegen zunächst ein Betäubungsmittel und danach die  konzentrierte  Kochsalzlösung in die Ader gespritzt. Dabei treten meist leichte bis mittelstarke Schmerzen und gelegentlich Wadenkrämpfe auf die in der Regel nach 2 Minuten wieder verschwinden. In der Folge kommt es dann zu einer Entzündung und Verhärtung der Teile der krankhaft veränderten Venen in denen das Blut langsam fliest, sobald die Verödungslösung in gesunde Venen fliest wird sie dort sofort stark verdünnt, daher besteht keine Gefahr für gesunde Venen. Der Entzündungsvorgang dauert einige Tage und ist unangenehm, kühlen und hochlegen hilft. Die Beschreibung von Linser/Bruker: "abends können Sie wieder tanzen gehen" ist ehr unrealistisch.  Es hat sich  bei größeren Krampfadern bewährt das Bein 24 h zu wickeln um den Entzündungsvorgang möglichst gering zu halten. Im Verlauf von ca 6 Monaten wird die Krampfader dann vom Körper vollständig abgebaut, rezidive treten selten auf, es können sich aber neue Krampfadern in der Umgebung bilden. Nicht immer gelingt die vollständige Verödung aller Krampfadern in einer Sitzung vor allem bei sehr ausgedehntem Befall sind gelegentlich 2 Sitzungen erforderlich. Nach dem Abbau der Krampfadern können dunkle Hautpigmentierungen verbleiben.

Komplikationen treten selten auf, sollte die Verödungslösung aus der Einstichstelle ins Gewebe austreten kann es zu Hautreaktionen und schlimmstenfalls langfristigen Geschwüren kommen. Die in der Regel unter örtlicher Behandlung abheilen, dabei können Narben bestehen bleiben . (Risiko ca 1-2%)

Sprechen Sie uns bitte direkt an.

Die Krampfaderverödung nach Prof. Linser ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse und muss privat berechnet werden. Die Kosten belaufen sich auf 150€ pro Behandlung.  

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